Perspektive Schubert

Samstag · 31. August 2019 · 19.30 Uhr
Camerata Musica Limburg
Perspektive Schubert

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ Dieser Gedanke ist seit der Gründung von Camerata Musica Limburg eine Triebfeder der musikalischen Arbeit des Ensembles. So ist im Zusammenhang mit der Aufnahme sämtlicher Männerchorwerke von Franz Schubert die Idee entstanden, Werke bei zeitgenössischen Komponisten in Auftrag zu geben, die sich dem Schaffen Schuberts aus ihrer Perspektive nähern – sei es durch die Vertonung derselben Texte wie Schubert, sei es durch die Verwendung musikalischer Gedanken aus Schuberts Werken, die sie in ihrer eigenen musikalischen Sprache weiterentwickeln, oder sei es durch eine Inspiration aus Schuberts Briefen oder Tagebuchaufzeichnungen. Zum Releasekonzert der abschließenden CD ihrer Aufnahme sämtlicher Männerchorwerke von Franz Schubert präsentiert die Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher einen Querschnitt durch das Schaffen Schuberts und bietet gleichzeitig den Blick auf romantische und zeitgenössische Bearbeitungen von Werken Schuberts für Männerchor. Unterstützt wird das Ensemble dabei durch die Mezzosopranistin Alison Browner und den Pianisten Andreas Frese.

Das Konzert findet in Kooperation mit der Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung statt.
Karten 20 Euro (15 Euro ermäßigt)     

 

Musik – Film – Tanz

Freitag · 27. Sept. 2019 · 21.00 Uhr
UND Samstag · 28. Sept. 2019 · 19.30 Uhr
Musik – Film – Tanz
Musik von Hans Leo Hassler

In diesem Konzert verbinden sich die Kunstformen Musik, Film und Tanz. Sie werden miteinander kombiniert und finden zu einer neuen ausdrucksstarken Einheit. Im Mittelpunkt des Konzertes steht das Werk Ich gieng einmal spatieren für Cembalo solo, das um das Jahr 1600 von Hans Leo Hassler komponiert wurde und das um die Themen Paradies, Verführung, Vertreibung, Schöpfung kreist. Das Werk bietet erstaunlich viele Einladungen zu gestisch darstellerischer Ausdrucksweise. Maria Kobzewa und Patryk Jarzok setzen die Musik kongenial tänzerisch um. Der Wiesbadener Filmemacher Martin Stock hat die Tanz-Improvisationen gefilmt und zu einem Werk geformt, das nun parallel zur Musik gezeigt wird. Das Vokalensemble collegium vocale Wiesbaden singt unter der Leitung von Burkhard Kinzler bis zu 16-stimmige Werke von Hans Leo Haßler, dem großen Meister an der Schwelle von Renaissance zu Barock. Maria Kobzewa wird auch live zur Vokalmusik tanzen.

Karten 15 Euro (10 Euro ermäßigt). 


Abendgottesdienst 1.9.2019 um 17 Uhr

Abendgottesdienst zum 11. Sonntag nach Trinitatis
am 1.9.2019 um 17 Uhr

Alle aber miteinander bekleidet euch mit Demut;
denn Gott widersteht den Hochmütigen,
aber den Demütigen gibt er Gnade.
Wochenspruch 1. Petrusbrief  5,5

Demut ist wohl die größte Zumutung und Herausforderung für den modernen und nach Souveränität strebenden Menschen. Gott als Freund zu akzeptieren, geht ja gerade noch. Als „lieber Gott“, der dem Menschen dient, stellt Gott den Autonomie- und Souveränitätsanspruch des Menschen auch nicht in Frage.

Aber kann so ein lieber Gott, der einfach alles mitmacht, was der Mensch sich und dieser Welt antut, wirklich helfen? Beim vom Menschen verursachten Klimawandel zum Beispiel? Oder in der Katastrophe des zweiten Weltkrieges, der am 1. September vor 80 Jahren begonnen hatte?

Pfarrer Helmut Peters geht in seiner Predigt auf die Suche nach dem Gott, der sich menschlicher Vereinnahmung entzieht. Im Buch Hiob entdeckt er diese andere zeitgenössische Gotteserfahrung: Wo ist Gott? Ich sehe ihn nicht!

Kann Gott trotzdem die Lage im Griff haben und alles zum Guten wenden? – Vielleicht gerade deswegen!

Cembalokonzert – Dialog (Nacht der Kirchen)

Freitag · 6. September 2019 · 20.00 Uhr
Cembalokonzert – Dialog
Ein musikalisches Gespräch zwischen Gottlieb Muffat
und Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel (1685-1759) komponierte zahlreiche Suiten für Cembalo. Von diesen existieren Abschriften, die der ältere Komponistenkollegen Gottlieb Muffat  (1653-1704) erstellt hatte. Diese Fassungen sind reich und wunderschön verziert und verdienen deshalb Aufmerksamkeit als aufführungspraktisch gesehen wichtiges Dokument. So entstand die Idee eines musikalischen Zwiegesprächs zwischen den Komponisten Muffat und Händel. Drei Händel-Suiten in Muffats Version werden im Konzert erklingen. Zu diesen gesellt sich eine Suite und eine Ciacona von Gottlieb Muffat, aus der Sammlung Componimenti musicali, welche Händel nicht nur bekannt war, sondern aus der er etliche Sachen parodiert hatte u.a. in seiner Ode for St. Cecilia’s Day und in den Concerti grossi op.6. Flóra Fábri, Dozentin an der Frankfurter Musikhochschule spielt an dem von Dietrich Hein (Oldenburg) nach norddeutschen Vorbildern gebauten zweimanualigen Konzertcembalo aus dem Jahr 2013. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Nacht der Kirchen 2019

Am 6. September 2019 ist die Nacht der Kirchen
Alte Gemäuer, Spannende Architektur, Musik, Licht und Kunst: 22 Kirchen stehen am Freitag, 6. September 2019, ab 18 Uhr bei der Nacht der Kirchen einen Abend lang offen.

Sie laden in ökumenischer Verbundenheit Besucher ein, sich inspirieren zu lassen.

Die Besucher können aus mehr als 80 Angeboten wählen: Neben einem breiten Musikprogramm wird es unter anderem Kunst und Kabarett, Literatur, Taizé-Gebete und Andachten sowie Turm- und Kirchenführungen geben. Außerdem ist Zeit für Begegnungen und Besichtigungen bei einem Glas Wein oder einer Kleinigkeiten zu Essen. Der Eintritt zu allen Angeboten ist frei.

Bei uns in der Bergkirche findet statt:

Unter diesem Link ist das Programmheft erhältlich

Ökumenischer Einschulungsgottesdienst

13.08.2019 | Dienstag | 9 Uhr
Ökumenischer Einschulungsgottesdienst
Pfarrer Helmut Peters und Pastoralreferent Andreas Schuh